Teamgeist der SG Eder stark

Frankenberg – Wie alle anderen Kicker in Hessen hat die Zwangspause auch die heimischen Juniorenfußballer erwischt. Wir haben die Trainer der drei Verbandsligisten und vier Gruppenligisten gefragt: Wie war das Abschneiden bislang? Wie wird die Zwangspause gestaltet? Und, falls es ein Wunschkonzert gäbe, wie geht es weiter? Die A-Junioren der SG Eder in der Gruppenliga Gießen/Marburg werden trainiert von Michael Brosig. Er hatte das Team sehr kurzfristig vor dem Saisonstart übernommen. Fünf Spiele wurden bis zum Abbruch absolviert; mit einem Sieg und vier Niederlagen belegt Eder momentan den drittletzten Rang.
Das Zwischenfazit – “Mein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf fällt trotz der Tatsache, dass wir momentan einen Abstiegsplatz belegen, durchweg positiv aus”, sagt Michael Brosig. “Nach Anlaufschwierigkeiten sind wir mit dem ersten Dreier im letzten Punktspiel gegen die JSG Stadt Gladenbach auch endlich in der Gruppenliga angekommen.” Mit dem Sieg im Pokalhalbfinale gegen die JSG Rennertehausen/OE und dem nur sehr unglücklich und knapp verlorenen Finale gegen Verbandsligist FC Ederbergland habe sich seine Mannschaft auf einem richtig guten Weg befunden. Der Teamgeist stehe absolut im Vordergrund. Überrascht habe ihn das Auftreten als “Mannschaft” und die sehr verständnisvolle Reaktion der Jugendlichen auf den neuerlichen Lockdown. Gelitten habe zuletzt etwas die Trainingsbeteiligung, auch wegen der hohen schulischen und beruflichen Belastung der Spieler.
Die Zwangspause – Mit welcher Order wurden die Spieler in die Zwangspause entlassen? “Ich habe die Spieler gebeten, sich mit Laufen oder Radfahren fit zu halten. Ein “Muss” gibt es dazu nicht”, erläutert Brosig. Regelmäßigen Kontakt halten Trainer und Mannschaft über die gemeinsame WhatsApp-Gruppe. Der Blick voraus – Auch wenn der Spielbetrieb in Hessen bis Jahresende ruht, hält Michael Brosig, gerade in der dunklen Jahreszeit, die gesellschaftliche Bedeutung des Sports, als Gesundheitsbeitrag, zur Identifikation, Integration und Anerkennung, für sehr wichtig. Brosig: “Allein deshalb hoffe ich, dass wir noch dieses Jahr, unter der strengen Einhaltung der Hygienekonzepte, wieder trainieren dürfen.” Wie sich die Pandemie entwickele, das könne er nicht beurteilen. “Ich hoffe, dass wir spätestens Anfang März 2021 die Saison fortsetzen können”, sagt Brosig. Da erst etwa die Hälfte der Vorrunde absolviert sei, dürfe man froh sein, wenn bis zum Sommer 2021 zumindest die Hinrunde abgeschlossen würde. “Die Rückrunde dann noch zu spielen, halte ich aus Gründen der Belastungssteuerung für bedenklich”, so Brosig.

Quelle: HNA

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