INTERVIEW – Robert Ingenbleek zum Thema eSports

Team- und Vereinsgeist gefördert

Als Vorsitzender der SG Eder ist Robert Ingenbleek begeistert vom E-Soccerteam. Den E-Sport werde der Vorstand in Zukunft weiter fördern. Das Endspiel, das der Leichtathlet selbst im Livestream des HFV verfolgte, sei ein echtes Erlebnis für ihn gewesen.

Herr Ingenbleek, was haben Sie am Sonntag vor dem Bildschirm gedacht?

Zunächst einmal sind der Vorstand und ich hocherfreut, dass wir da Zweiter in Hessen geworden sind. Glückwunsch an das ganze Team. Ich habe bei dem Endspiel zugeschaut. Das wurde ja spannend kommentiert. Ich habe das etwa so empfunden wie Samstags nachmittags die Bundesligakonferenz im Radio, die Konferenzschaltung, das hatte so ein bisschen die gleiche Atmosphäre. Und das ganze war nicht nur spannend, es hat auch den Team- und Vereinsgeist gefördert.

Wie meinen Sie das?

Indem sehr viele die Jungs unterstützten und mitfieberten. Teilweise hatten sie allein aus unseren Vereinsreihen so etwa 80 bis 100 Zuschauer. So viele Zuschauer haben wir draußen auf dem Platz oft nicht.

Haben Sie selbst schon mal an der Konsole gespielt?

Ich habe es mal versucht. Man will dabei ja immer mehr und schneller werden. Das ist mir zu nervenaufreibend, weil ich dann schnell an meine Grenzen stoße. Als Outdoorsportler gehe ich lieber raus, gehe laufen, als mich mit so einem Stick oder – wie sagt man – einer Konsole beschäftige.

Sie wollen den E-Sport jetzt aber fördern, in welcher Form?

Ich habe eine Anfrage an unsere Konsolenspieler gestellt, was wir vielleicht im Vereinsheim an Ausstattung noch benötigen könnten. Wird noch Hardware, Konsolen oder Lautsprecher, gebraucht. Um es dort in Gemeinschaft und mit Zuschauern zu spielen. Das ist eine ganz spannende neue Situation für einen Fußballverein, die wir aber fördern wollen.

Quelle HNA

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